Fedora

Der Fedora Hut – kein Hut für jedermann!

Schlicht und trotzdem auffällig, klassisch und doch modern: Wohl kaum ein Accessoire vermag diese Gegensätze so gekonnt zu vereinen wie der Fedora Hut. Es braucht ein gewisses Selbstbewusstsein, einen Hut von diesem Format mit Überzeugung zu tragen, doch wer ihn aufsetzt, der wird merken: Dieser Hut rückt den Träger in den Mittelpunkt des Geschehens.

Auf die Größe kommt es an – Fedora

Dieser Hut ist quasi der „große Bruder“ des Trilby und fällt im Unterschied zu diesem insbesondere wegen seiner breiten Krempe auf. Die Gemeinsamkeiten liegen in der beidseitig eingekniffenen Hutkrone, die einerseits das Auf- und Absetzen des Hutes erleichtert und ihm andererseits ein cooles, lockeres Aussehen verleiht. Durch die breite Krempe weist der Hut Ähnlichkeiten zu Panamahüten und Sonnenhüten auf. Aufgrund seiner Eigenschaften und der Verarbeitung aus 100 % Wollfilz wie bei jedem Begleiter von Rough & Loyal ist der Fedora Hut ein Produkt, das dich bei Wind und Wetter niemals im Stich lässt.

Der Fedora Hut im Laufe der Zeit

Die Geschichte des modernen Hutes begann ebenso wie seine Namensgebung im Jahre 1882: Die Theaterschauspielerin Sarah Bernhardt übernahm die Hauptrolle in Victorien Sardous Schauspiel „Fédora“ und trug während der Auftritte einen Hut mit breiter Krempe, der dem heutigen Fedora sehr ähnlich war. Kurzerhand wurde der Name des Charakters entlehnt und zur Produktbezeichnung gemacht.

Im frühen 20. Jahrhundert erfüllte der Fedora Hut zweierlei Aufgaben: Auf der einen Seite war er ein optimaler Schutz gegen Witterungsbedingungen, vermochte es aber auf der anderen Seite gleichermaßen, ein modisches und stilvolles Accessoire darzustellen.

Im Laufe der Zeit wurde er von Menschen aus verschiedensten gesellschaftlichen Schichten getragen, so war er etwa äußerst beliebt bei Privatdetektiven und Gangstern, vor allem auch in der filmischen Darstellung. Lange Zeit gehörte der Fedora in den USA zum Geschäfts- oder Gesellschaftsanzug ebenso dazu wie das Sakko; das Haus verlassen ohne Hut? Unvorstellbar.

Lange Zeit als bloßer Herrenhut gedacht findet er in den letzten Jahren auch immer mehr Anhänger bei den Damen.

Schwarz oder braun? – Deine Entscheidung

Was die Farben angeht, sind wir von Rough & Loyal ganz puristisch geblieben: schwarz oder braun. Hintergrund für die bewusst klein gewählte Farbpalette ist folgender: Wer einen Fedora Hut auf dem Kopf hat, der wird wahrgenommen. Es besteht kein Bedürfnis nach Farbe. Wer eine solche Kopfbedeckung trägt, der setzt ein Statement. Der weiß, dass er einen klassischen Hut mit großer Geschichte trägt. Und der entscheidet sich auch bewusst für diesen Fedora Hut und nicht etwa für eine Cap oder Mütze oder sonst etwas, das man zuhauf auf der Straße sieht.

Auch unsere Fedora Hüte werden aus 100 % Wollfilz gefertigt. Dies ist zum einen erforderlich, damit dieser Artikel seine Aufgabe als witterungsbeständiger Hut erfüllen kann und zum anderen trägt man einen Fedora, weil er stilvoll und wertig aussehen soll. Dies lässt sich kaum mit einem Hut aus Stroh oder Textil erreichen. Daher kann jeder Kunde bei uns nur allerhöchste Qualität und Verarbeitung erwarten.

Der Fedora Hut und Hollywood

Der Fedora ist einer der am häufigsten zu sehenden Hüte in der Welt des Films. In den 1940er Jahren war der Fedora Hut vor allem in Rollen zu sehen, die „harte Kerle“ darstellten. Aus dieser Zeit sind beispielsweise die Charaktere von Humphrey Bogarts in „Casablanca“ und „Der Malteser Falke“ bezeichnend für das Tragen eines Fedora Hutes.

Auch wenn der Hut in den 50er und 60er Jahren ein wenig an Bedeutung verlor, verschwand er nie gänzlich von der Bildfläche. So trug beispielsweise Sean Connery ab 1962 regelmäßig Fedora Hüte in seiner Rolle als James Bond – manchmal auch in der Ausführung als Trilby.

Nicht wegzudenken ist der Fedora Hut auch bei Indiana Jones, was ihm ein Image von Abenteuerlust und Weltoffenheit verliehen hat. Auch viele andere Schauspieler und Musiker tragen regelmäßig Fedoras, so etwa Johnny Depp oder Pete Doherty.

Der Fedora Hut im Alltag

Wann trägt man einen Fedora? Diese Frage lässt sich weder eindeutig noch in einem Satz beantworten. Festzustellen ist: Der Fedora eignet sich sowohl für Damen als auch Herren, um sein Outfit besonders zu machen.

Wenn du häufig Anzüge trägst und dich fühlst, als sähen alle um dich herum gleich aus, probier’s doch mal mit einem Fedora Hut. Hier eignet sich vor allem die klassische schwarze Variante, die ohne Schörkeleien und Schnick Schnack ein Business Outfit individualisieren kann, ohne dass dein seriöses Auftreten in irgendeiner Weise beeinträchtigt wird.

Großer Hut – auch für kleine Köpfe

Natürlich wird auch unser flächenmäßig größter Hut in unseren vier Größen angeboten: S (55 cm), M (57 cm), L (59 cm) und XL (61 cm). Denn ein geringer Kopfumfang bedeutet keineswegs, dass ein Fedora Hut hier fehl am Platz wäre. Ganz im Gegenteil. Er kann auch einen kleinen Frauenkopf schmücken und in Verbindung mit einem von langen Haaren eingerahmten Gesicht eine tolle Wirkung erzeugen. Selbstverständlich legen wir auch bei diesem Modell zwei Korkbänder zur individuellen Anpassung des Hutes bei.

Natürlich wird auch der Fedora – wie jeder Hut von Rough & Loyal – ausschließlich in Europa produziert. Wir achten auf faire Bedingungen, auf gute Qualität der verwendeten Materialen sowie umweltfreundliche Verarbeitungsmethoden. Denn an erster Stelle steht der Kunde. Und der soll unsere Hüte zufrieden und mit reinem Gewissen tragen können.